From 4b766a9aed685f25b174a8ab8a3d6beff18948b4 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: joerglohrer <joerglohrer@no-reply@ci-mail.de> Date: Fri, 21 Mar 2025 10:12:56 +0000 Subject: [PATCH 1/6] 1. Aufschlag MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit unterstützt aus Chatprotokoll, Mitschrift und Perplexity "Tiefe Forschung" --- .../2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 42 +++++++++++++++++++ 1 file changed, 42 insertions(+) create mode 100644 Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md new file mode 100644 index 0000000..ffce130 --- /dev/null +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -0,0 +1,42 @@ +# Lösungsansätze zur Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen + +Auf Einladung von Prof. Manfred Pirner fand eine Fachdiskussion über die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System OERSI statt. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. + +## Technische Möglichkeiten und Metadaten-Integration + +Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigen sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Die religionspädagogischen Beiträge verfügen bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. Wichtig ist lediglich, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. + +Als Herausforderung wird jedoch angemerkt, dass fachspezifische Metadaten-Besonderheiten in standardisierten Systemen wie OJS (Open Journal Systems) kaum zu berücksichtigen sind, da diese sich an weltweit geltenden Standards orientieren. + +## Das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und OER + +Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. Tino Lindner äußert Bedenken, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. + +Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. + + +## Chancen und Differenzierungsmöglichkeiten + +Trotz der genannten Bedenken werden auch Chancen einer Integration gesehen. Die Sichtbarkeit fachwissenschaftlicher Artikel auf OER-Plattformen könnte erhöht werden, insbesondere wenn sie unter CC-Lizenzen stehen, was die rechtssichere Verwendung in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten erleichtern würde. + +Es wird die Möglichkeit diskutiert, Differenzierungen vorzunehmen, etwa bezüglich des Niveaus (Hochschullehre, Oberstufe des Gymnasiums) oder des Kontextes der Verwendung. Dadurch könnte die Nutzung der publizierten Texte gefördert werden, ohne deren wissenschaftlichen Charakter in Frage zu stellen. + +## Lösungsansätze und Empfehlungen + +Aus der Diskussion lassen sich folgende konkrete Lösungsansätze ableiten: + +1. **Selektive Kennzeichnung**: Statt gesamte Zeitschriften als OER zu deklarieren, könnten einzelne Beiträge gezielt als OER-geeignet gekennzeichnet werden. Dies würde Lehrenden helfen, geeignetes Material zu identifizieren, ohne den wissenschaftlichen Charakter der Gesamtpublikation zu kompromittieren. + +2. **Metadaten-Differenzierung**: Durch spezifische Metadaten könnte kenntlich gemacht werden, für welche Bildungskontexte und Niveaustufen Artikel geeignet sind, ohne deren primäre Zuordnung zur wissenschaftlichen Fachliteratur aufzugeben. + +3. **Grundausrichtung beibehalten**: Außer Frage steht, dass die grundsätzliche Ausrichtung der Zeitschriften nicht verändert werden soll, nur um in Sammlungsschemata zu passen. Wissenschaftliche Integrität und öffentliche Erschließbarkeit stehen jedoch nicht im Widerspruch sondern sind komplementär weiterzuentwickeln. + +4. **Arbeitsgruppe?**: Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit interessierten Personen könnte helfen, konkretere Vorschläge zu erarbeiten und die verschiedenen Optionen detaillierter zu analysieren. Eine erweiterte Terminkoordination und ein erneutes Treffen sollen hier zeitnah diese Option koordinieren. + +## Fazit und nächste Schritte + +Die Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen birgt Chancen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Nutzbarkeit in Bildungskontexten. Gleichzeitig sollte sorgfältig abgewogen werden, welche Auswirkungen dies auf die wissenschaftliche Reputation haben könnte. + +Ein pragmatischer Ansatz wäre, zunächst die tatsächlichen Auswirkungen einer OER-Kategorisierung auf die wissenschaftliche Indexierung zu klären und parallel die technischen Möglichkeiten einer differenzierten Integration zu explorieren. Die vorgeschlagene Arbeitsgruppe könnte diese Aufgaben übernehmen und in einem nächsten Treffen konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen. + +Letztendlich sollte die Entscheidung von den spezifischen Zielen und Prioritäten der jeweiligen Zeitschriften abhängen – wie sich die Förderung der Nutzung in Bildungskontexten mit der Stärkung der wissenschaftlichen Reputation einhergehen kann. \ No newline at end of file -- 2.34.1 From 01e707a57a220ffdf552d52fd2ebcf6b864f754c Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: joerglohrer <joerglohrer@no-reply@ci-mail.de> Date: Fri, 21 Mar 2025 10:16:51 +0000 Subject: [PATCH 2/6] Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md aktualisiert --- Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 2 -- 1 file changed, 2 deletions(-) diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md index ffce130..42400f7 100644 --- a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -6,8 +6,6 @@ Auf Einladung von Prof. Manfred Pirner fand eine Fachdiskussion über die mögli Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigen sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Die religionspädagogischen Beiträge verfügen bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. Wichtig ist lediglich, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. -Als Herausforderung wird jedoch angemerkt, dass fachspezifische Metadaten-Besonderheiten in standardisierten Systemen wie OJS (Open Journal Systems) kaum zu berücksichtigen sind, da diese sich an weltweit geltenden Standards orientieren. - ## Das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und OER Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. Tino Lindner äußert Bedenken, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. -- 2.34.1 From 73f0a4cdc2693fda4577485e6a0bb55d857bc11b Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: riviera <riviera@no-reply@ci-mail.de> Date: Fri, 21 Mar 2025 10:48:05 +0000 Subject: [PATCH 3/6] Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md aktualisiert --- .../posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 14 ++++++++------ 1 file changed, 8 insertions(+), 6 deletions(-) diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md index 42400f7..aafd263 100644 --- a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -1,16 +1,18 @@ # Lösungsansätze zur Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen -Auf Einladung von Prof. Manfred Pirner fand eine Fachdiskussion über die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System OERSI statt. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. +Auf Einladung von FOERBICO fand eine Fachdiskussion über die CC-Lizenzierung von Open-Access-Zeitschriften sowie die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System OERSI statt. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. ## Technische Möglichkeiten und Metadaten-Integration -Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigen sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Die religionspädagogischen Beiträge verfügen bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. Wichtig ist lediglich, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. +Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigen sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Wichtig ist, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. Beispielsweise verfügt die Zeitschrift "Religionspädagogische Beiträge" [https://rpb-journal.de/index.php/rpb/index] bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. -## Das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und OER +## Das Spannungsfeld zwischen OER und Wissenschaft -Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. Tino Lindner äußert Bedenken, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. +Zwei Fragen eröffnen sich hier: Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. Das Bedenken wurde geäußert, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. -Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. +Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. + +Wie eng beieinander stehen wissenschaftliche Open-Access-Regeln und hochschulbezogene Bildungsmaterialien? ## Chancen und Differenzierungsmöglichkeiten @@ -27,7 +29,7 @@ Aus der Diskussion lassen sich folgende konkrete Lösungsansätze ableiten: 2. **Metadaten-Differenzierung**: Durch spezifische Metadaten könnte kenntlich gemacht werden, für welche Bildungskontexte und Niveaustufen Artikel geeignet sind, ohne deren primäre Zuordnung zur wissenschaftlichen Fachliteratur aufzugeben. -3. **Grundausrichtung beibehalten**: Außer Frage steht, dass die grundsätzliche Ausrichtung der Zeitschriften nicht verändert werden soll, nur um in Sammlungsschemata zu passen. Wissenschaftliche Integrität und öffentliche Erschließbarkeit stehen jedoch nicht im Widerspruch sondern sind komplementär weiterzuentwickeln. +3. **Grundausrichtung beibehalten**: Außer Frage steht, dass die grundsätzliche Ausrichtung der Zeitschriften nicht verändert werden soll, nur um in Sammlungsschemata zu passen. Wissenschaftliche Integrität und öffentliche Erschließbarkeit stehen jedoch nicht im Widerspruch, sondern sind komplementär weiterzuentwickeln. 4. **Arbeitsgruppe?**: Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe mit interessierten Personen könnte helfen, konkretere Vorschläge zu erarbeiten und die verschiedenen Optionen detaillierter zu analysieren. Eine erweiterte Terminkoordination und ein erneutes Treffen sollen hier zeitnah diese Option koordinieren. -- 2.34.1 From 5dfe14fe085f1f5fa39cffb65dfee26c01598a4c Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: lmoessle <lmoessle@no-reply@ci-mail.de> Date: Fri, 21 Mar 2025 11:30:24 +0000 Subject: [PATCH 4/6] Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md aktualisiert MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Links ergänzt und Text erweitert --- .../2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 22 +++++++++---------- 1 file changed, 11 insertions(+), 11 deletions(-) diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md index aafd263..22146bc 100644 --- a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -1,27 +1,27 @@ -# Lösungsansätze zur Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen +# Wie steht es um die Integration religionspädagogischer Open-Access-Zeitschriften in OER-Plattformen? -Auf Einladung von FOERBICO fand eine Fachdiskussion über die CC-Lizenzierung von Open-Access-Zeitschriften sowie die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System OERSI statt. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. +Auf Einladung von FOERBICO fand eine digitale Fachdiskussion über die CC-Lizenzierung von Open-Access-Zeitschriften sowie die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System [OERSI](https://oersi.org/resources/pages/de/) statt. Teilgenommen haben Vertreter:innen des [WiReLex](https://wirelex.de), der [RpB](https://rpb-journal.de/index.php/rpb), des [ÖRF](https://oerf-journal.eu/index.php/oerf) und des [Theo-Webs](https://www.theo-web.de) sowie Verantwortliche der Bibliotheken, der Deutschen Bibelgesellschaft und von OERSI. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. ## Technische Möglichkeiten und Metadaten-Integration -Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigen sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Wichtig ist, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. Beispielsweise verfügt die Zeitschrift "Religionspädagogische Beiträge" [https://rpb-journal.de/index.php/rpb/index] bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. +Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen scheinen grundsätzlich gegeben zu sein. Die Verantwortlichen von OERSI zeigten sich flexibel bezüglich der Schnittstellen und akzeptieren verschiedene Formate wie OAI-PMH, JSON-API oder sogar HTML-Strukturen. Wichtig ist, dass strukturierte Metadaten vorhanden sind, wobei die Anforderungen an deren Qualität nicht übermäßig hoch sind. Beispielsweise verfügt die [RpB](https://rpb-journal.de/index.php/rpb/index) bereits über eine OAI-Schnittstelle, die problemlos angebunden werden könnte. ## Das Spannungsfeld zwischen OER und Wissenschaft -Zwei Fragen eröffnen sich hier: Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. Das Bedenken wurde geäußert, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. +Zentrale Fragen eröffneten sich hier: Ein zentrales Thema der Diskussion war die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. So wurden Bedenken geäußert, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. -Wie eng beieinander stehen wissenschaftliche Open-Access-Regeln und hochschulbezogene Bildungsmaterialien? +Darüber hinaus muss weiter evaluiert werden, wie sich das Verhältnis wissenschaftlicher Open-Access-Regeln und hochschulbezogene Bildungsmaterialien gestaltet. ## Chancen und Differenzierungsmöglichkeiten -Trotz der genannten Bedenken werden auch Chancen einer Integration gesehen. Die Sichtbarkeit fachwissenschaftlicher Artikel auf OER-Plattformen könnte erhöht werden, insbesondere wenn sie unter CC-Lizenzen stehen, was die rechtssichere Verwendung in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten erleichtern würde. +Trotz der genannten Bedenken wurden auch Chancen einer Integration gesehen. Die Sichtbarkeit fachwissenschaftlicher Artikel auf OER-Plattformen könnte erhöht werden, insbesondere wenn sie unter CC-Lizenzen stehen, was die rechtssichere Verwendung in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten erleichtern würde. -Es wird die Möglichkeit diskutiert, Differenzierungen vorzunehmen, etwa bezüglich des Niveaus (Hochschullehre, Oberstufe des Gymnasiums) oder des Kontextes der Verwendung. Dadurch könnte die Nutzung der publizierten Texte gefördert werden, ohne deren wissenschaftlichen Charakter in Frage zu stellen. +Ferner wurde die Möglichkeit diskutiert, Differenzierungen durch die Autor:innen vor der Publikation vorzunehmen, etwa bezüglich des Niveaus des Textes (z.B. vorrangig geeignet für Hochschullehre oder die gymnasiale Oberstufe) oder des Verwendungskontexts. Dadurch könnte die Nutzung der publizierten Texte gefördert werden, ohne deren wissenschaftlichen Charakter in Frage zu stellen. -## Lösungsansätze und Empfehlungen +## Impulse und Empfehlungen Aus der Diskussion lassen sich folgende konkrete Lösungsansätze ableiten: @@ -35,8 +35,8 @@ Aus der Diskussion lassen sich folgende konkrete Lösungsansätze ableiten: ## Fazit und nächste Schritte -Die Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen birgt Chancen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Nutzbarkeit in Bildungskontexten. Gleichzeitig sollte sorgfältig abgewogen werden, welche Auswirkungen dies auf die wissenschaftliche Reputation haben könnte. +Die Integration religionspädagogischer Open-Access-Fachzeitschriften in OER-Plattformen birgt Chancen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Nutzbarkeit in Bildungskontexten. Gleichzeitig sollte sorgfältig abgewogen werden, welche Auswirkungen dies auf die wissenschaftliche Reputation haben könnte. -Ein pragmatischer Ansatz wäre, zunächst die tatsächlichen Auswirkungen einer OER-Kategorisierung auf die wissenschaftliche Indexierung zu klären und parallel die technischen Möglichkeiten einer differenzierten Integration zu explorieren. Die vorgeschlagene Arbeitsgruppe könnte diese Aufgaben übernehmen und in einem nächsten Treffen konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen. +Ein pragmatischer Ansatz wäre, zunächst die tatsächlichen Auswirkungen einer OER-Kategorisierung auf die wissenschaftliche Indexierung zu klären und parallel die technischen Möglichkeiten einer differenzierten Integration zu explorieren. Eine Arbeitsgruppe könnte diese Aufgaben übernehmen und in einem nächsten Treffen konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen. -Letztendlich sollte die Entscheidung von den spezifischen Zielen und Prioritäten der jeweiligen Zeitschriften abhängen – wie sich die Förderung der Nutzung in Bildungskontexten mit der Stärkung der wissenschaftlichen Reputation einhergehen kann. \ No newline at end of file +Letztendlich sollte die Entscheidung von den spezifischen Zielen und Prioritäten der jeweiligen Zeitschriften abhängen. Hier gilt es weiterhin zu prüfen, ob und wie die Förderung der Nutzung wissenschaftlicher Artikel in Bildungskontexten mit der Stärkung der wissenschaftlichen Reputation einhergehen kann. \ No newline at end of file -- 2.34.1 From 238a264ed6351c2d9a094d871999fe53c7a8fd3d Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: riviera <riviera@no-reply@ci-mail.de> Date: Mon, 24 Mar 2025 19:52:06 +0000 Subject: [PATCH 5/6] Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md aktualisiert --- .../content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 8 ++++---- 1 file changed, 4 insertions(+), 4 deletions(-) diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md index 22146bc..65f1201 100644 --- a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -8,18 +8,18 @@ Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fa ## Das Spannungsfeld zwischen OER und Wissenschaft -Zentrale Fragen eröffneten sich hier: Ein zentrales Thema der Diskussion war die Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. So wurden Bedenken geäußert, dass dies den Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. +Ein zentrales Thema der Diskussion äußert sich in einer Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. So wurden Bedenken geäußert, dass sich der Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. -Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. +Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese als Forschungsliteratur nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. Die Zugänglichkeit dieser Literatur für Hochschullehre ist durch die Orientierung an Open-Access-Standards offen und zugleich niederschwellig möglich. -Darüber hinaus muss weiter evaluiert werden, wie sich das Verhältnis wissenschaftlicher Open-Access-Regeln und hochschulbezogene Bildungsmaterialien gestaltet. +In diesem Spannungsfeld gilt es weiter zu evaluieren, wie sich das Verhältnis wissenschaftlicher Open-Access-Regeln und hochschulbezogener Bildungsmaterialien ausgestaltet. ## Chancen und Differenzierungsmöglichkeiten Trotz der genannten Bedenken wurden auch Chancen einer Integration gesehen. Die Sichtbarkeit fachwissenschaftlicher Artikel auf OER-Plattformen könnte erhöht werden, insbesondere wenn sie unter CC-Lizenzen stehen, was die rechtssichere Verwendung in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten erleichtern würde. -Ferner wurde die Möglichkeit diskutiert, Differenzierungen durch die Autor:innen vor der Publikation vorzunehmen, etwa bezüglich des Niveaus des Textes (z.B. vorrangig geeignet für Hochschullehre oder die gymnasiale Oberstufe) oder des Verwendungskontexts. Dadurch könnte die Nutzung der publizierten Texte gefördert werden, ohne deren wissenschaftlichen Charakter in Frage zu stellen. +Ferner wurde die Möglichkeit diskutiert, Differenzierungen durch die Autor:innen vor der Publikation vorzunehmen, etwa bezüglich des Niveaus eines Textes (z.B. vorrangig geeignet für Hochschullehre oder Verwendbarkeit für die gymnasiale Oberstufe) oder des Verwendungskontexts. Dadurch könnte die Nutzung der publizierten Texte gefördert werden, ohne deren wissenschaftlichen Charakter in Frage zu stellen. ## Impulse und Empfehlungen -- 2.34.1 From 0056528fd932e4beb0f88fa2ef78110d22e842d9 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: mapi59 <mapi59@no-reply@ci-mail.de> Date: Wed, 26 Mar 2025 14:46:20 +0000 Subject: [PATCH 6/6] Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md aktualisiert --- .../posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md | 15 +++++++-------- 1 file changed, 7 insertions(+), 8 deletions(-) diff --git a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md index 65f1201..e8ab551 100644 --- a/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-03-21-fachzeitschriften/index.md @@ -1,6 +1,9 @@ # Wie steht es um die Integration religionspädagogischer Open-Access-Zeitschriften in OER-Plattformen? -Auf Einladung von FOERBICO fand eine digitale Fachdiskussion über die CC-Lizenzierung von Open-Access-Zeitschriften sowie die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System [OERSI](https://oersi.org/resources/pages/de/) statt. Teilgenommen haben Vertreter:innen des [WiReLex](https://wirelex.de), der [RpB](https://rpb-journal.de/index.php/rpb), des [ÖRF](https://oerf-journal.eu/index.php/oerf) und des [Theo-Webs](https://www.theo-web.de) sowie Verantwortliche der Bibliotheken, der Deutschen Bibelgesellschaft und von OERSI. Die Diskussion bewegte sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Reputation und der Kategorisierung als Lernmaterial, wobei verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen werden. +Auf Einladung von FOERBICO fand eine digitale Fachdiskussion über die CC-Lizenzierung von Open-Access-Zeitschriften sowie die mögliche Integration religionspädagogischer Fachzeitschriften in OER-Plattformen, insbesondere in das System [OERSI](https://oersi.org/resources/pages/de/) statt. Teilgenommen haben Vertreter:innen des [WiReLex](https://wirelex.de), der [RpB](https://rpb-journal.de/index.php/rpb), des [ÖRF](https://oerf-journal.eu/index.php/oerf) und des [Theo-Webs](https://www.theo-web.de) sowie Verantwortliche der Bibliotheken, der Deutschen Bibelgesellschaft und von OERSI. Als ein zentraler Punkt der Diskussion stellte sich die Frage heraus, wie der Begriff OER im Rahmen der Hochschullehre gefasst wird - inwieweit sind wissenschaftliche Lexikon- oder Zeitschriftenartikel, die unter CC-Lizenz veröffentlicht sind, OER? Ein weiterer Aspekt bezog sich auf die Spannung zwischen der wissenschaftlichen Reputation einer Zeitschrift und der Kategorisierung ihrer Artikel als Lernmaterial. Darüber hinaus wurden verschiedene technische und konzeptionelle Fragen aufgeworfen. + +## Was sind OER im Hochschulbereich? +Obwohl Dozierende in der Hochschullehre und Studierende in Seminaren häufig mit Zeitschriften- oder Lexikon-Artikeln arbeiten, gelten diese nicht per se als "Bildungsmaterialien" im herkömmlichen Sinn - und tauchen deshalb nicht in einer entsprechenden OER-Suchmaschine wie OERSI auf. Möglicherweise passt das Sammlungsprofil von OERSI nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften, da diese als Forschungsliteratur nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. Andererseits ist die Zugänglichkeit dieser Literatur für die Hochschullehre durch die Orientierung an Open-Access-Standards offen und zugleich niederschwellig möglich. ## Technische Möglichkeiten und Metadaten-Integration @@ -8,13 +11,10 @@ Die technischen Voraussetzungen für eine Integration religionspädagogischer Fa ## Das Spannungsfeld zwischen OER und Wissenschaft -Ein zentrales Thema der Diskussion äußert sich in einer Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. So wurden Bedenken geäußert, dass sich der Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. - -Ein weiterer Diskussionspunkt betrifft das Sammlungsprofil von OERSI, das möglicherweise nicht optimal zu den Inhalten wissenschaftlich-religionspädagogischer Zeitschriften passt, da diese als Forschungsliteratur nicht primär für den direkten Einsatz in der Hochschullehre konzipiert sind. Die Zugänglichkeit dieser Literatur für Hochschullehre ist durch die Orientierung an Open-Access-Standards offen und zugleich niederschwellig möglich. +Ein zentrales Thema der Diskussion äußert sich in einer Sorge, dass die Kategorisierung fachwissenschaftlicher Zeitschriften als OER deren wissenschaftliche Reputation beeinträchtigen könnte. So wurden Bedenken geäußert, dass sich der Eindruck verstärken könnte, Religionspädagogik sei lediglich eine Anwendungswissenschaft, die Unterrichtsmaterial produziert. Dies könnte dem Bestreben religionspädagogischer Zeitschriften entgegenstehen, als hochrangige wissenschaftliche Journale (A-, B-, C-Journals) anerkannt zu werden. In diesem Spannungsfeld gilt es weiter zu evaluieren, wie sich das Verhältnis wissenschaftlicher Open-Access-Regeln und hochschulbezogener Bildungsmaterialien ausgestaltet. - ## Chancen und Differenzierungsmöglichkeiten Trotz der genannten Bedenken wurden auch Chancen einer Integration gesehen. Die Sichtbarkeit fachwissenschaftlicher Artikel auf OER-Plattformen könnte erhöht werden, insbesondere wenn sie unter CC-Lizenzen stehen, was die rechtssichere Verwendung in verschiedenen Lehr- und Lernkontexten erleichtern würde. @@ -35,8 +35,7 @@ Aus der Diskussion lassen sich folgende konkrete Lösungsansätze ableiten: ## Fazit und nächste Schritte -Die Integration religionspädagogischer Open-Access-Fachzeitschriften in OER-Plattformen birgt Chancen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Nutzbarkeit in Bildungskontexten. Gleichzeitig sollte sorgfältig abgewogen werden, welche Auswirkungen dies auf die wissenschaftliche Reputation haben könnte. +Die Integration religionspädagogischer Open-Access-Fachzeitschriften in OER-Plattformen birgt Chancen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Nutzbarkeit in Bildungskontexten. Gleichzeitig muss geklärt werden, wie sich der primäre wissenschaftliche Charakter der Fachzeitschriften zur Charakterisierung seiner Artikel als OER-Materialien verhält. Dazu legt sich eine genauere Exploration des internationalen Diskussionsstands ebenso nahe wie die Analyse deutschlandspezifischer Regelungen. In praktischer Hinsicht wären die tatsächlichen Auswirkungen einer OER-Kategorisierung auf die wissenschaftliche Indexierung zu klären und parallel die technischen Möglichkeiten einer differenzierten Integration zu explorieren. -Ein pragmatischer Ansatz wäre, zunächst die tatsächlichen Auswirkungen einer OER-Kategorisierung auf die wissenschaftliche Indexierung zu klären und parallel die technischen Möglichkeiten einer differenzierten Integration zu explorieren. Eine Arbeitsgruppe könnte diese Aufgaben übernehmen und in einem nächsten Treffen konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen. +Da die diskutierten Fragen sorgfältig bedacht werden müssen, wurde vereinbart, dass sich die Verantwortungsträger:innen der Zeitschriften und Lexika sowie der OER-Plattformen zunächst intern weiter über ihre spezifischen Ziele und Prioritäten verständigen, um dann in einem Follow-up-Treffen im Herbst das weitere Vorgehen zu besprechen - eventuell unter Einbeziehung weiterer interessierter Gesprächspartner:innen. Bei einer grundsätzlichen Einigung über die verstärkte Vernetzung der Open-Access-Zeitschriften und der OER-Plattformen könnte dann eine Arbeitsgruppe die noch offenen Fragen klären und konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln. -Letztendlich sollte die Entscheidung von den spezifischen Zielen und Prioritäten der jeweiligen Zeitschriften abhängen. Hier gilt es weiterhin zu prüfen, ob und wie die Förderung der Nutzung wissenschaftlicher Artikel in Bildungskontexten mit der Stärkung der wissenschaftlichen Reputation einhergehen kann. \ No newline at end of file -- 2.34.1